Hans Roth bei Telepolis
So, 15.02.09
Es tut ich was! Jetzt hat auch »Spiegelfechter« Jens Berger bei Telepolis einen Beitrag zu Hans Roths Fall veröffentlicht (und darauf auch in seinem Blog verlinkt), auf den ich vor einiger Zeit hingewiesen habe. Hoffentlich führt das zu regerem Interesse und weiterer Unterstützung für Herrn Roth!
Nadja Thelen-Khoder, die sich weiterhin unermüdlich engagiert und auch Jens Berger auf den Fall aufmerksam gemacht hat, hat mich gebeten, eine PDF mit einigen eingescannten Seiten aus Hans Roths Buch »Aufrichten oder abrichten« von 1980 hier einzustellen. Diesem Wunsch komme ich selbstredend gerne nach. Weshalb sie diese Seiten für lesenswert hält, erläutert sie in diesem Kommentar.
Hans Roth – Aufrichten oder abrichten – Seiten 52 bis 75 (PDF, 8,2 MB)
Nachtrag am 25.3.2009: Im Ursprungsbeitrag habe ich erneut Dokumente als PDFs online gestellt.
Entry Filed under: Medien, Politik & Gesellschaft. Schlagwörter: Aufrichten oder abrichten, Berufsverbot, Extremistenbeschluss, Hans, Hans Roth, Hessen, Hessische Landesregierung, Radikalenerlass, Roland Koch, Roth.
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1.
otti | Mo, 16.02.09 at 18:03
Aufrichten und abrichten, zwei Zustände, die bezeichnend sind für unser Land.
Nein, die Menschen sollen sich nicht aufrichten für ihre Überzeugungen.
Nein, Politik ist nicht aufrichtig.
Ja, die Bevölkerung wird abgerichtet, mittels Propaganda und politischer Worthülsen (freiheitlich-demokratische Grundordnung).
Die wirtschaftspolitische Sinnkrise, um nicht zu sagen Verlogenheit, offenbart sich doch zurzeit in den Wucherugen einer weltweiten Finanzmarktkrise. Auch hier zeigt sich, dass das gesamte System auf Lug und Trug aufgebaut worden ist.
Erwarten Sie nichts von diesem System, weder vom wirtschaftlichen noch vom politischen. Beide sind krank, infiziert, metastasiert.
Was draufsteht, das ist nicht drin.
Lug und Trug herrscht.
Es gibt kein Vertrauen.
2.
aljas | Mo, 16.02.09 at 18:26
Hallo otti,
obwohl ich Ihre Verbitterung ob des Unrechts, das Sie erfahren haben, gut nachvollziehen kann, halte ich wenig von pauschalen Aussagen, wie Sie sie hier äußern.
Ich bin mit der politischen wie wirtschaftlichen Führung Deutschlands sehr unzufrieden, wie man wohl unschwer meiner bisherigen Blog-Einträgen entnehmen kann, aber ich denke auch, dass man mit Polemisierungen obiger Art nichts verbessert und lediglich den Frust mehrt.
Mit Worten für seine Überzeugungen zu kämpfen, ist meiner Ansicht nach der richtige Weg, aber gerade deshalb sollte man diese sehr gezielt wählen und auf konkrete Missstände hinweisen, statt alles pauschal schlechtzureden.