Posts filed under 'Gestaltung'
Wacom Intuos3 A4 für 220 Euro
Dies geht an alle Grafiker, Illustratoren, Fotografen und überhaupt Designer und Kreative aller Couleur: Wer von Euch noch kein Wacom-Tablett sein eigen nennt, kann jetzt für kleines Geld eines in ordentlicher Größe erwerben: Aufgrund der neuen Generation wird die vorherige abverkauft und das Intuos3 im A4-Format kostet z.B. bei Mindfactory nur knappe 220 Euro.
Zugriff!
1 comment Do, 30.04.09
Wacom Intuos4 – Ein feines Teil
Ich ärgere mich gerade schwarz. Na ja, fast jedenfalls. Vor ein paar Monaten habe ich mich nämlich endlich entschlossen, mir ein Wacom Intuos3 zu kaufen, da es das als »Special Edition« gab, also in schwarz und mit dem Airbrush-Pen kostenlos dabei. Ist auch ein famoses Teil soweit und es macht Spaß, damit zu arbeiten, aber heute sehe ich, dass die Wacom-Familie eine neue Generation geboren hat: Das Intuos4.
Die Neuerungen gefallen mir außergewöhnlich gut. Zum Beispiel kann man den nun zahlreicheren frei belegbaren Knöpfen ein Symbol zuweisen und weiß somit jederzeit, welche Funktion sich dahinter verbirgt. Das Rad ist zudem ein sehr intuitives und sicherlich reibungsloser zu handhabendes Werkzeug, als die doch etwas hakelig reagierend Scroll-Leiste bei den bisherigen Intuos. Ob die erhöhte Empfindlichkeit (von 1024 auf 2048 Stufen) des Stifts tatsächlich zu merken ist bzw. zu besseren Ergebnissen führt, wage ich hingegen zumindest zu bezweifeln.
Preislich liegen die Tableaus in einem ähnlichen Bereich wie Ihre Vorgänger.
Tja, wer zu früh kommt, den bestraft die nächste Generation …
Add comment Do, 26.03.09
FRST 16943: Ein TV für zwei Bildformate
Bei den mittlerweile zum Standard gewordenen 16:9-Fernsehern besteht das Problem, dass bei Ausstrahlungen in 4:3 korrekterweise links und rechts dicke schwarze Seitenstreifen zu sehen sein müssten. Da die meisten Menschen es nicht ertragen können, dass ihr schicker neuer Flachbildfernseher derart unausgefüllt sein Dasein fristet, nutzen sie entweder eine der zahlreichen Zoom-Funktionen, die das Bild oben und unten beschneiden oder stören sich im schlimmsten Fall nicht einmal an Quetschköpfen, wenn der Fernseher das Bild stumpf auf die gesamte Breite stretcht. Übrigens ein Alptraum für Filmemacher und Kameramänner, die sich ja viele Gedanken über die Bildgestaltung innerhalb des gewählten Bildformates machen.
Offensichtlich ist dieser Missstand auch dem Designstudio FRST ein Dorn im Auge. So hat es ein Konzept für ein TV entwickelt, dass beide Formate darstellt und den Reststreifen dabei zum Teil des Designs werden lässt. Sehr stylish, wie ich finde:
Natürlich könnte man einen solchen Fernseher auch ohne die weggelassene Ecke rechts unten produzieren. Das wäre in der Produktion sicherlich günstiger, aber ich bin überzeugt, dass es dann wieder so wäre, dass sich die Benutzer an den Schwarzstreifen stören würden.
Vielleicht wäre es trotzdem durchaus überlegenswert, Fernseher für den Massenmarkt zu bauen, die beim Bildformat bei 14:9 lägen (also genau zwischen 4:3 und 16:9). So wäre das Bild in beiden Formaten ohne Skalierung groß genug. Und unverbesserliche Schwarzbildhasser könnten sogar zoomen, ohne dass dann annähernd das halbe (Film-)Bild im Nirwana verschwände.
(via unplggd)
Add comment So, 1.03.09
Coraline – Der neue Film vom Regisseur von »Nightmare Before Christmas«
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich gestern bezüglich »Nightmare Before Christmas« von Wikipedia belehren lassen musste:
»Obwohl Burton als Autor und Produzent maßgeblich Einfluss auf die kreative Entwicklung des Films nahm, führte er – entgegen einem weit verbreiteten Irrtum – nicht Regie, sondern überließ diese Aufgabe Henry Selick.«
Vielleicht sollte man Filmklassiker, die man auf DVD erwirbt, nicht über Monate ungeöffnet im Regal verstauben lassen … aber das ist gar nicht das Thema.
Eben dieser Henry Selick hat nämlich ein offenbar sehr feines neues Projekt umgesetzt, dass hoffentlich bald auch den Weg in unsere Kinos finden wird: »Coraline«. Bei der kleinen Tür zur Parallelwelt im zugehörigen Trailer musste ich sofort an »Alice im Wunderland« und »Pans Labyrinth« denken, doch die Story scheint ihren ganz eigenen Kniff zu haben. Auf jeden Fall sind die tollen Stop Motion-Sequenzen und düster-verschnörkelten Bilder eine Augenweide:
Coraline – HD-Trailer bei YouTube (unbedingt auf »in HD ansehen« klicken!)
Außerdem gibt es auf YouTube einen eigenen Kanal, der einen Einblick hinter die Kulissen des Films gewährt:
Coraline – Hinter den Kulissen bei YouTube
Der Illustrations-Blog Drawn! hat einige Seiten zusammengesucht, in denen die Macher Artworks aus dem Film präsentieren:
Und zuguterletzt gibt es natürlich noch eine eigene, sehr hübsche Website zum Film:
1 comment Mi, 25.02.09
Asche zu Schrift
Nadine Jarvis berührt mit Ihrem Projekt »Carbon Copies« eines der wenigen Tabuthemen unserer Zeit und entwickelt dazu eine sehr interessante Idee.
Nach Ihrem Ansatz können aus den Überresten eines Verstorbenen, der sich für eine Feuerbestattung entschieden hat, Bleistifte hergestellt werden. Durchschnittlich 240 Stück, die in einer Holzschatulle aufbewahrt werden und von denen jeweils immer nur einer freigegeben wird. Der eingebaute Anspitzer befördert die Überreste dieses Stiftes wiederum zurück in die Schatulle, so dass diese schließlich als Urne fungieren kann.
Gefunden via neuerdings.com.
Add comment Fr, 14.11.08
Arbeit nervt!
Ein erneuter Geniestreich der Anarchopop-Dadaisten:
Fantastisches Video. So ähnlich sehen übrigens auch deren Konzerte aus …
Add comment So, 21.09.08
Oktapodi – Genialer Kurzfilm in Pixar-Qualität

Ich bin über einen unauffälligen Hinweis in Michael Preidels Blog auf einen genialen Kurzfilm einiger französischer Studenten gestoßen. Er heißt Oktapodi und handelt von zwei Oktopoden, die in ihrer trauten Zweisamkeit gestört werden, als einer von ihnen aus dem heimischen Aquarium entführt wird, um alsbald auf einem Teller zu landen. Der Film zeigt den aufopferungsvollen Kampf der beiden mit dem Fischhändler in wunderbaren Bildern in einer kaum zu fassenden Detailverliebtheit. Die perfekte Animation und die hervorragende Musikuntermalung machen das Vergnügen noch größer. Bewundernswert!
Hier kann man sich den Film in einer guten Qualität ansehen, auf der Seite der Macher ein Making Of erleben und hier noch einige Hintergrundinfos (einer der Macher ist offenbar mittlerweile bei Dreamworks gelandet) sowie einen Download des Films in hoher Qualität finden.
Viel Vergnügen!
Add comment Fr, 29.08.08
Die Talente der Illustrative
Die Illustrative öffnet wieder ihre Pforten, diesmal in Zürich. Dass wieder ein neuer Talentwettbewerb gestartet wird, ist Grund genug, von unseren letztjährigen Erlebnissen zu berichten.
Der »Young Illustrators Award« hieß im letzten Jahr noch »Neue Talente« und wir sind unter die ersten zehn gekommen, die auf der Ausstellung präsentiert werden sollten, immerhin von angeblich ca. 600 Einreichungen. Riesenfreude! Die Plätze vier bis zehn sollten außerdem einen Farbstiftkasten des Sponsoren Faber Castell und einen Ausstellungskatalog erhalten. Um es vorwegzunehmen: Viel Rauch um Nichts.
Wir sind brav und etwas aufgeregt der Einladung zur Vernissage nach Berlin gefolgt (immerhin 500 km Wegstrecke) und durften eine wirklich schöne und interessante Ausstellung bewundern – nur die Arbeiten der »Jungen Talente« waren leider nirgends zu sehen. Auf Nachfrage hieß es, dass diese angeblich in den folgenden Tagen noch aufgestellt werden würden; man habe es nicht mehr rechtzeitig zur Eröffnung geschafft. Die Ausstellungskataloge waren übrigens auch noch nicht fertig und sollten uns nachgeschickt werden – was ebenoswenig erfolgte, wie die Zusendung der gesponserten Farbstiftkästen. Nachfragen per Mail und Telefon resultierten in weiteren nicht gehaltenen Versprechungen.
Nicht einmal auf der Website wurden die Gewinner erwähnt, geschweige denn deren Arbeiten gezeigt. Da wir telefonisch über unsere Plazierung informiert wurden, haben wir also praktisch keinerlei Nachweis in Händen oder online, dass wir wirklich unter den ersten zehn waren! Auch hier hieß es auf Nachfrage, man arbeite daran. Bis heute ist nichts davon zu sehen.
Es gab nach ähnlich enttäuschenden Erlebnissen weiterer Teilnehmer sogar einen Blog zum Erfahrungsaustausch, der aber aufgrund zu geringer Resonanz wieder aufgegeben wurde (denn wer beschäftigt sich gern lange mit einem derart frustrierenden Erlebnis).
Bei allem Respekt für die Mühe, die man für die Organisation eines solchen Events aufwenden muss, waren diese fragwürdigen Vorgänge auch deshalb enttäuschend, weil jeder Einreicher im Vorfeld 30 Euro Gebühr zu entrichten hatte. Wozu der Wettbewerb also in den Augen enttäuschter »Gewinner« wie uns (von den ca. 590 »Verlierern« ganz zu schweigen) in erster Linie diente, … na ja, das gehört wohl ins Reich der Spekulationen.
P.S. Zusätzlicher Frust kam aufgrund der chaotischsten Mitfahrgelegenheit aller Zeiten auf unserem Rückweg auf – aber davon erzähle ich vielleicht bei anderer Gelegenheit …
8 comments Do, 19.06.08





